Jul
05
2011
| Benny ernsthaft krank? |
Katastrophe oder machen wir uns verrückt?Am Freitagabend "putzt" Spike seinen kleinen Zwangsbruder mit der Zunge in der rechten Achsel (haben Hunde so etwas überhaupt???) mehr als auffällig. Bei mir würde er sich das zwar schnell abgewöhnen, aber die Geschmäcker sind halt verschieden!Als wir beim "Kleinen" nachsehen -nicht um auch zu lecken, sondern um zu sehen, was da los ist- stellen wir fest: Zwergkowski hat eine kleine, weiche Beule in der Achselhöhle. Aha, Insektenstich! Pustekuchen! Der kleine Kämpe verfällt zusehends, schlurft durch das Gelände, als wäre er ein uralter Hund; schläft sehr viel, geht jedem Stress mit dem Großen aus dem Weg. Aha, allergische Reaktion! Gestern: Dr. Popp - Tierklinik in Dresden: Verdacht auf Borreliose! SCH...!!! Dazu kommen noch abzuklärende Herzgeräusche. 06:00Wecken und Gassi-Gehen. Frauchen übernimmt den "Großen", ich flitze mit dem Sorgenkind eine kleine Runde! 07:00Stationäre Aufnahme in der Tierklinik, um Klarheit zu bekommen! Da sich mein Auto verabschiedet hat, fahren wir im Rudel zur Klinik. Benny und ich bleiben allein mit einem mulmigen Gefühl zurück. Als ich ihn dann abgeben soll, trottet er freundlich wie immer mit der Schwester in den Fahrstuhl. Machs gut "kleiner Mann" bis gegen 12! 09:00Eigentlich sollte ich heute in einer neuen Arbeitsstelle den Vertrag unterschreiben. Die halten mich für "bekloppt", wenn ich den Termin mit Benny als Begründung absage! Aber ich habe keine Ruhe! 11:00Jetzt sitzen Frauchen auf Arbeit und Herrchen zu Hause. Immer wieder klingelt einer den anderen an - keiner weiß etwas. Das Warten zermürbt. 14:00Herrchen und Spike gehen Gassi - wo waren wir eigentlich, geht das HANDY, hat Frauchen etwas gehört? Nichts. 14:20Tierklinik Popp: "Herr Trinks, Sie können Benny auch schon vor 16:00 Uhr abholen, er ist jetzt wach!" Hallo - von 11-12 zu Halb 3 ist eine gewaltige Wartezeitspanne! Und wer hat etwas von 16:00 Uhr erzählt? Ich fahre -mit dem ADAC-reparierten, wieder funktionierenden Auto-los! 15:00Völlig benommen und doch soo anklagend, blickte mich der "Brust-Nackthund" namens Benny an: WIE KONNTEST DU NUR??? Ergebnis: Patella i.O, Kniegelenke leicht instabil; Herz vergrößert aber gesund Was die Ärzte rausgeschnitten haben, wissen sie selber noch nicht. Benny schläft jetzt erst einmal -getrennt vom Großen- seinen Rausch aus. Dafür hat Herrchen Frauchens Bett eiskalt umfunktioniert. Ich bin gespannt, wie sie reagiert. Kosten für dieses Abenteuer: 390,- €! Da bekommt das Motto: "Einen Schnauzer erwirbt man nicht, den muss man sich verdienen!" gleich eine ganz neue Bedeutung! Ich glaube, ich werde alt und habe für solch einen Stress keine Nerven mehr! Borreliose beim HundZeckenbiss bei Hunden: Symptome und AuswirkungenFrühstadium: Am Anfang einer Borreliose, die durch einen Zeckenbiss bei Hunden ausgelöst wird, zeigen sich keine markanten Symptome. Lediglich Mattigkeit, Fieber, Appetitlosigkeit werden wahrgenommen – Symptome, die bei grippalen Infekten ebenfalls vorkommen. Eine deutliche Hautrötung (Erythema migrans) um die Bissstelle, wie sie beim Menschen vorkommt, sieht man nach einem Zeckenbiss bei Hunden nur an wenig behaarten Stellen. Das dominierende Bild der Borreliose sind Gelenkprobleme (Lyme Arthritis): Gelenke weisen schmerzhafte Schwellungen auf, diese wiederum rufen Lahmheiten an wechselnden Stellen hervor. Stadium II, Wochen bis Monate nach infektiösen Zeckenbiss bei Hunden: Borrelia burgdorferi-Bakterien siedeln sich über die Blutbahn in verschiedenen Körperteilen an. Besonders in gut durchblutenden Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern. In Mitleidenschaft gezogen werden aber au ch Nerven. Lähmungserscheinungen sind nach einem Zeckenbiss bei Hunden ebenfalls keine Seltenheit. Die Symptome entwickeln sich 2–5 Monate nach Zeckenbiss bei Hunden durch den Biss einer infizierten Zecke. Leichte Lahmheiten nehmen innerhalb von 2–4 Tagen zu und verschwinden dann wieder. Hauptsächlich betroffen sind die Gelenke. Die meisten der nach einem Zeckenbiss infizierten Hunde weisen erhöhte Körpertemperaturen von 39,5–40 Grad Celsius auf, wirken teilnahmslos. Es sind noch immer die Krankheitsbilder, die man von einem grippalen Infekt kennt. In einigen Verlaufsformen können aber bereits Nervensystem, Herz, Nieren und andere Organe geschädigt werden. Nach dem Abklingen der Lahmheit entwickeln die Tiere Lahmheitsschübe, die in Abständen von 2–4 Wochen auftreten. Dabei sind oft wechselnde Gelenke betroffen. Komplikationen, die in diesem Stadium auftreten können, sind: Hirnhaut- und Nervenwurzelerkrankungen, Gesichtsnervlähmungen, Nervenentzündungen, Nierenschädigungen, Herzrhythmusstörungen, Augenschädigungen. Stadium III, Monate bis Jahre nach einer Infektion durch einen Zeckenbiss bei Hunden: Die chronische Borreliose geht oft einher mit rheumatischen Beschwerden, chronischen Gelenksbeschwerden, chronischen Muskelentzündungen, degenerativen Hauterkrankungen mit Blaufärbung und Hautverdünnung, in deren Folge die Haut eine pergamentartige Anmutung annimmt und chronischer Hirnhautentzündung. Glücklicherweise nimmt nicht jede Borreliose den geschilderten schlimmen Verlauf. Nur etwa 20 Prozent der nach einem Zeckenbiss infizierten Hunde entwickeln überhaupt Krankheitszeichen, denn das Immunsystem besiegt die Borrelien früher oder später. Dennoch: Gegen Borrelien gibt es keine vollständige Immunität, die vor einer Infektion durch Zeckenbiss bei Hunden schützt.. Man kann sich mehrfach infizieren und auch mehrere Borreliosen verschiedener Spezies gleichzeitig haben. Quelle: http://www.gladiatorplus.com/de/hund/gesundheitsfibel_1/borreliose
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Aktualisiert (Dienstag, den 05. Juli 2011 um 14:55 Uhr) Copyright © 2010 B. Trinks Designed: Björn Trinks. |


