unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

04 – April 2011

Wir sind ab dem 21. April mit unseren Schnauzerjungen fest eingebunden in die Übungswoche auf dem Hundesportplatz Dresden Weixdorf. Somit kommt Herrchen nicht dazu, hier die vielen Eindrücke wiederzugeben.

Hier können alle Interessierten aber „live“ mitverfolgen, was die Schnauzer (oder auch die LeinenEndenhalter) lernen und erleben!

http://hundesportweixdorf2011.wordpress.com/

Wieder einer dieser typischen Hundesonntage.

Des nachts wird Herrchen zärtlich von den Schnauzern geweckt. Dazu hat Frauchen, die ganz offensichtlich an Schlafstörungen leidet, ganz leise und hinterhältig die Schlafzimmertür geöffnet. Benny springt mit einem Satz in’s Zweibeinerkörbchen, um mir mit seinen Pfoten liebevoll klar zu machen, es sei Zeit zum Aufstehen. Spike ist ob der Nähe Bennys zu seinem Herrchen offensichtlich erbost und gibt seinem Unmut lautstark freien Lauf. Diese Kombination -Klopf-Krautz-Massage und wütendes Riesenschnauzergebell- vertreibt die letzte Hoffnung auf etwas Schönheitsschlaf …und den hätte ich wirklich nötig!

Im Rudel fahren wir Minuten später durch den Großen Garten. Benny leistet dabei für seine Körpergröße Erstaunliches. Anfangs hält er das Tempo mit, erst später fällt er etwas zurück. Frauchens schmerzende Knie danken es ihm.

Futter, medizinische Grundversorgung -dann gibt es endlich Frühstück für das Leidtier. Frauchen hat, trotz ihrer Knieprobleme, ganze Arbeit geleistet. Das findet auch Spike, der seinen ganzen Charme spielen lässt, um etwas vom Frühstückstisch zu ergattern.

Nachmittags fährten die Schnauzer. Frauchen hat -von Motte-Mutti- ein herrliches Areal kennen gelernt. Sonntags nachmittags , nicht am A… der Welt, sondern schon mittendrin, mit den Hunden durch den Matsch zu schlurfen, das habe ich mir schon immer gewünscht. Jeder Schnauzer sucht zwei Fährten ab. Beide meistern ihre Aufgaben mehr oder weniger gut. Für mich ist es eine Freude und Belehrung zugleich, zu sehen, wie Frauchen Benny die gefundenen Gegenstände als den Nabel der Welt zu vermitteln. Bin ich cool und freue mich dagegen mechanisch mit und über Spike, könnte man bei Frauchen denken, der Zwerg hätte ihren verloren gegangenen Familienschmuck gefunden. DIE BEIDEN SIND BEIM FÄHRTEN EIN TEAM! „Obi Wan Motte-Mutti hat Dich viel gelehrt!“

Chronik