unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

01 – Januar 2009

Aus hündischer Sicht – ein Debakel, welches sich in unwahrscheinlicher Lautstärke und vielen grellen Lichtblitzen äussert.

Am letzten Tag des Jahres spazierten wir gegen Mittag noch einmal durch Dresden’s Flutrinne. Wir trafen auf nur wenige Hunde, mit denen es sich auch nur bedingt gut spielen ließ. Die abendliche „Gassirunde“ wurde ungemütlich. Benny suchte nach knapp 400 Metern den kürzesten Weg nach Hause. Spike tat zu diesem Zeitpunkt noch so, als wäre er ein absolut „schussfester“ Hund. Gelassen trabte er an meiner Seite.

Zu unserer Standardzeit 22:00 Uhr war etwas mehr Betrieb auf den Straßen. Benny schob die blanke Panik, mit einem rasenden Herzschlag. Der arme Zwerg litt psychische Höllenqualen. Spike war eine starke Unruhe anzumerken. Es war ihm sichtlich unangenehm, den Weg gemeinsam mit mir zu beenden.

Im Hause zurück nahmen wir einen deutlich strengen Geruch wahr. Spike scheint Adrenalin auszuströmen. Geruchlich eine Mischung aus Schweiß und Blut. Sein Puls war ruhig!

Die Nacht verbrachten wir – in Rudelmanier – gemeinsam im Schlafzimmer. Die Unruhe der Schnauzer übertrug sich auf die Zweibeiner. Wie gerädert begann das Jahr 2009. Den Neujahrstag hat das Rudel Trinks mehr oder weniger im Dämmerzustand verbracht.

Das Beste zum Schluss: Spike beginnt das Bein zu heben. Zögernd geht er in den Dreibeinstand, für das kleine „kleine Geschäft“. Für das normale Lösen hockt er noch „mädchenhaft“.

ALLEN LESERN UND GÄSTEN EIN ERFOLGREICHES, GESUNDES UND VON UNGLÜCKEN FREIES JAHR 2009!

Chronik