unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

02 – Februar 2009

… Trottel.

Heute waren wir wieder beim Training. Benny mit Frauchen, Spike mit mir.  2 x war ich dran. Ja ICH war dran!!!  Spike würde perfekt laufen, hätte er nicht diesen unfähigen Leinenfesthalter neben sich. Was ich mir alles anhören muss: „Keine Körperspannung“ – bin ich hier wieder bei der „Fahne“??? „Du gammelst!“ – Eh, das ist mein Wochenende! „Dein Hund ist Spitze“ -und wer lobt mich???  Fakt ist: Laufe ich mit meinem Hund, ist eine „Abart von Fuß“ zu erkennen. Laufen die Ausbilder mit ihm, könnte Spike glatt die BH-Prüfung absolvieren. WARUM FÜHRT DER KLEINE „SCHWEINEHUND“ MICH SO VOR???

Beruhigend ist, dass es Frauchen mit Benny nicht wirklich besser geht.

So langsam fangen beide Schnauzer an, sich wie wohlerzogene Hunde zu benehmen … wenn sie allein sind! Im Paarbetrieb hört Spike eindeutig besser (ist ja auch „mein Hund“ Animoticon). Zusammen werden die meisten Kommandos ignoriert bzw. betont langsam ausgeführt. Der Rat der Hundeexperten, das Training separat durchzuführen klingt logisch, führt aber eben zu diesem ungewollten Effekt.

Herz Man könnte direkt eifersüchtig werden: Bilde ich mir noch ein, dass die Schnauzer besser auf mich hören, ist es Fakt, dass sie Frauchen nicht nur lieben, sonder nahezu vergöttern. Beim morgendlichen Rudeltreffen im Flur wird das mehr als deutlich: Frauchen wird geschwanzwedelt, geleckt und angesprungen – ich stehe fast wie ein Depp daneben und bekomme zum Schluss die schon trockene Zunge gnadenhalber entgegengestreckt. Das Schwanzwedeln ist nach vorheriger propellerartiger Nutzung nicht mal mehr zum Fliegenverscheuchen dienlich! Mutti ist eben doch die Beste Kussmund!

Chronik