unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

12 – Dezember 2010

.. ne Plage für das Rudel ist!

Wenn „Otto Normalbürger“ noch in den Federn von den Weihnachtsgeschenken träumt, hirschen Spike und Herrchen auf Wunsch einer einzelnen -hier nicht näher benannten- Dame über das schneebedeckte Feld. Bei Temperaturen, die Napoleon und andere Möchtegernkriegsherren schon vor Moskau zum Scheitern zwangen, stampfen wir durch die weiße Einöde. 

Benny -der Kronprinz- darf sich zu Hause die Pfoten wärmen. „Das ist viel zu kalt für den Kleinen, der Schnee ist viel zu hoch für den Zwerg, Benny muss sich viel zu sehr anstrengen bei diesen Schneemassen!“ … und ich???

Wie es dem Hündchen geht, hat hier offensichtlich eine viel höhere Priorität, als mein Wohlbefinden!
Daran ändert auch der Fakt nichts, dass sich Frauchen unserer masochistischen Schneewandertruppe angeschlossen hat!

 

Mittags, wir sind zum Essen eingeladen, darf sich der Große erholen. Er muss das Haus hüten.

Und wer darf jetzt mit??? Bei Schwiegermutti wird Benny verwöhnt, dass das Schlaraffenland wie eine Fast-Food-Kette im Vergleich zu einem Gourmettempel wirkt. Kraulen hier, Leckerchen da, Spielen und Knuddeln. „Ach ist er niedlich, der Kleine!“

Wieder zu Hause, müssen wir unser Roll-Training absolvieren.

Neidlos muss ich zugestehen, dass Frauchen mit ihrer „Ich-Clicker-Dir-die-Ohren-voll-Masche“ weit besser da steht, als ich, der ich auf schnöde Käsehappen (immerhin guter Emmentaler) zurückgreife.
Spike hat zwar begriffen, was er machen soll, er lässt sich aber immer noch von der „Käsehand“ lenken.

Benny dreht sich weitgehend allein (vielleicht hilft ihm auch sein Bäuchlein,… Laughing), ist nur noch etwas zu hippelig. 

Wenn ich noch einmal auf die Welt komme, dann als Zwergschnauzer bei Frauchen! 

Der übliche Weihnachtsvorbereitungsstreß ist vorüber und ließ unsere beiden „Schwarzen“ kalt. Frauchen ging Ihrer genetisch bedingten Lieblingsbeschäftigung nach, Sie bereitete alles zum Feste vor. Meiner genetischen Veranlagung (neudeutsch chillen) durfte ich jedoch nicht folgen, ich musste mit dem „Großen“ eine große Runde gehen. Wieder zurück, waren Söhne, Hunde und Frauchen glücklich. Ihren Hinweis, dass ein Zimmer und die Küche zur „Spike-freien“ Zone erklärt wurden, überhörte ich gekonnt. 

Es ist schon erstaunlich, wie flink ein Riesenschnauzer sein kann, wenn er eine frisch gebackene Weihnachtstorte in Aussicht gestellt bekommt. Die Rester habe ich dann kunstvoll drapiert. Es war vielleicht etwas wenig für die Gäste, aber: Es freut sich das Herrchen, wenn es dem Hunde gut geht!

PS: Es hat schon eine ganze Weile gedauert, ehe Frauchen wieder mit mir gesprochen hat.

Der übliche Weihnachtsvorbereitungsstreß ist vorüber und ließ unsere beiden „Schwarzen“ kalt. Frauchen ging Ihrer genetisch bedingten Lieblingsbeschäftigung nach, Sie bereitete alles zum Feste vor. Meiner genetischen Veranlagung (neudeutsch chillen) durfte ich jedoch nicht folgen, ich musste mit dem „Großen“ eine große Runde gehen. Wieder zurück, waren Söhne, Hunde und Frauchen glücklich. Ihren Hinweis, dass ein Zimmer und die Küche zur „Spike-freien“ Zone erklärt wurden, überhörte ich gekonnt.

Es ist schon erstaunlich, wie flink ein Riesenschnauzer sein kann, wenn er eine frisch gebackene Weihnachtstorte in Aussicht gestellt bekommt. Die Rester habe ich dann kunstvoll drapiert. Es war vielleicht etwas wenig für die Gäste, aber: Es freut sich das Herrchen, wenn es dem Hunde gut geht!

PS: Es hat schon eine ganze Weile gedauert, ehe Frauchen wieder mit mir gesprochen hat.

Chronik