unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

09 – September 2011

… senkt unser Spike nicht mal die Nase!

Chaos, Panik, Versagensängste!

Unser Fährtenprimus -Spike- hat einen Knall! Herrchen war immer stolz darauf, wie sicher Spike die Gegenstände verwies, wie toll er die Winkel aussuchte und mit welcher traumwandlerischen Sicherheit er der Fährte folgte! Seit nunmehr 14 Tagen latscht!!! er über die Gegenstände drüber, als hätte er noch nie etwas damit zu tun gehabt. Bei der individuellen Päckchensuche verweist der „Schweinehund“ astrein! Seine Sucharbeit erscheint uns sehr oberflächlich und unkonzentriert. Teilweise steht er in der Fährte und scheint zu sagen: Was soll ich hier?! Dabei geht er mit offensichtlicher Freude an den Fährtenansatz, bekommt dann aber seinen „Stich ins Grüne“!

Ob wir so die Prüfung bestehen, das wage ich zu bezweifeln.

Benny hat zwar nach wie vor seine „Verweisprobleme“ (Hinlegen bei Nässe? Verweisen bei stachligem Untergrund? -… „die spinnen, die Zweibeiner!“), er sucht aber wesentlich konzentrierter. Hier stehen die Chancen, dass er die Prüfung besteht wesentlich besser, auch wenn er -im Gegensatz zu Spike- relativ lustlos an die Sache herangeht. Er arbeitet halt für die Liebe seines Lebens: FRAUCHEN!

Sollten Frauchen und „Motte-Mutti“ doch besser gearbeitet haben?

 

Spikes Darmflora tendiert wieder gegen normal. Es ist schon eigenartig, wie schnell und wie oft sich die Konsistenz des Stuhlganges bei unserem Riesen ändert.

Benny, der die letzten zwei Tage auch etwas durchhing, (was man dem Zwerg auch an der Fellstruktur ansieht) geht es ebenfalls besser.

Das Rudel greift wieder an!

Zielsetzung ist Anfang Oktober die FPR1 für Benny und die FPR2 für Spike.

 

Frauchens Wochenendplanung sah Hausarbeit in Kombination mit Neugestaltung des Gartens unter strenger Beachtung der hündischen Bedürfnisse vor. Alles klang nach einem ganz normalen Wochenende: Hundesport, kombiniert mit ausgiebigen Spaziergängen durch das schwüle Dresdner Umland.

Beim Hundesport in Weixdorf (ich muss das jetzt etwas genauer benennen, da ich mittwochs mit Spike in Pillnitz „fremdgehe“) war nicht wirklich viel los. Somit nahm sich Thomas ausgiebig unserer beiden Schnauzer an. Nachdem beide Hunde ausgepowert waren, bestand Frauchen darauf, mit den Hunden baden zu gehen. Was sollten wir Rüden da noch sagen?!

Sonntag: Zu nachtschlafender Zeit weckt uns Frauchen. Morgenspaziergang ist angesagt. Früher hieß das mal:“ 7. Kompanie – raustreten zum Frühsport!“ – und man wußte, das hat eine zeitliche Befristung! Hier bedeutet das lebenslänglich!

Wenn jemand denkt, ich übertreibe – hier ein Beweis:

{besps}sonne{/besps}

Sonnenaufgangszeit: 06:23 Uhr – ca. 20 Kilometer Anfahrtsweg lagen hinter uns und wir waren hier schon auf dem Rückweg vom Feld!!!

Da Spike Verdauungsprobleme hatte, konnte ich mich am Sonntag Nachtmittag etwas ausruhen. Frauchen ist nicht nur zu uns, sondern auch zu sich sehr hart. Gemeinsam mit Katrin (Motte – Mutti), übte sie für die Fährtenprüfung (FPR1) im Oktober. Benny hat immer noch seine Probleme mit dem Verweisen von Gegenständen. Katrin und Frauchen kämpfen aber mit sichtlichem Erfolg an Bennys Fährtenproblem.

Danke Katrin!

Danke Spike !

 

Und so stelle ich mir ein Wochenende vor:

{besps}sept11{/besps}

Kraulen, schmusen und liebkosen, bis der Arzt kommt! Dazu eine gute Flasche Wein und die Welt ist in Ordnung!

… Frauchen kühlt es mit viel Fleiß!

Irgendwie ist es „historisch“ gewachsen, dass wir sonntags unsere Frühstückseier mit dem Riesen teilen. Benny, der Zwerg, verträgt keine Eier und musste sich mehrfach übergeben. Nunmehr ist er schlau und verzichtet auf diesen Genuss. Spike hingegen „fordert“ sein Recht ein.

Heute war alles etwas anders. Herrchen deckte den Tisch, da Frauchen auf „Knochenjagd“ (Einkauf) war. Hauswirtschaftlich unbedarft, wie ich bin, waren alle Eier gleich gut temperiert. Warten, bis das Teil ausgekühlt ist, das kam für Frauchen nicht in Frage!

{besps}eierei{/besps}

Chronik