unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

01 – Januar 2012

Frauchen sucht nach einer sinnvollen Beschäftigung …nicht für mich, ich pflege soweit Frauchen das zulässt mein SixOne-Pack!

Ihr neuester „Folter-Einfall“ lautet ZOS! Zielobjektsuche, von I. & T. Baumann, ist für Benny mit Sicherheit eine optimale Auslastung.

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Dabei geht es, nach meinem Verständnis, darum, dass der Hund eine Art Vokabeltraining bzw. Gehirnjogging mit der Schnauze absolviert. Was für Benny mit Sicherheit eine spitzenmäßige Alternative zu Spikes Schutzdiensttraining darstellt, ist nach meinen Befürchtungen für Spikes Fährtentraining ein Risiko.

Momentan „klickert“ es also wieder im Rudel Trinks. Benny begreift langsam, worum es bei der Grundübung 1 (einen Gegenstand mit einem Begriff verbinden) geht.  Da Spike das Klickern mit „Hunde-Kreuzworträtsel bzw. -Sudoku“ und Spaß verbindet, stelle auch ich mich hin und ver’denglisch’e meine Muttersprache: „Stift – go!“ Liebe Familie Baumann, vielleicht hätte man das Suchkommando auch auf Sächsisch einführen können: „Stift – Nu!“

In dem Moment, wo es an das ZOS-typische Anzeigen des zu findenden Gegenstandes geht, werde ich mich mit Spike aus dem Übungsprogramm herausnehmen. Wenn der „Große“ in der Fährte nicht mehr verweist, haben wir ein Problem!

PS: Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die beiden Schnauzer lernen. Benny musste Frauchens Idee schon gestern erstmalig ausbaden. In der heutigen Wiederholung rief er erneut das gesamte Repertoire ab. Spike, begriff  -nach meiner subjektiv gefärbten Meinung- wesentlich schneller, wann er seine Käsehäppchen bekommt. Nach geschätzten 15 Sekunden war für ihn der „Drops gelutscht“.

„GLEICH UND GLEICH GESELLT SICH GERN.“ oder „GEGENSÄTZE ZIEH’N SICH AN.“ -welcher Spruch trifft hier zu?

Lange nichts gehört? Das war kein Zeichen von Faulheit, sondern von Stress!

Wir waren zu Beginn des Jahres bei La-Bello, unserer Hundefriseurin mit dem Gefühl für Hunde. Ursprünglich sollten die Schnauzer ihr Fell behalten, um dem drohenden Winter zu trotzen. Aber vor allem Benny, unser Herzensbrecher, wurde immer unansehnlicher.

Da Frauchen ihr Auto abgeben musste, waren wir gezwungen, ein „Neues“ (Gebrauchtes) zu kaufen. Wie die Schnauzerjungen auf diesen Wechsel reagierten, ist hier zu bewundern:

Führerschein für Riesenschnauzer?


Wir haben unser Jahresziel fest im Blick: Schutzhund 1 (nur Spike) und FH1 (Benny + Spike)

Bisher war Spike schon 3x beim Schutz-Training und 1x in Weixdorf, um eine 1-A-Unterordnung bzw. ein Spitzen-Gruppen-Training hinzulegen. Frauchen schwächelte da etwas! Sie musste angeblich die Weihnachtsdeko entfernen, bzw. Geld verdienen… das Frauen um keine Ausrede verlegen sind!

Heute ging es mit Motte-Frauchen, bei gefühlten Minus 10°C, in die Fährte. Benny suchte 2 U-Fährten. Frauchen und Benny gingen sehr konzentriert zu Wege. Ohne das Verweisen von Gegenständen, schien der „kleine Mann“ richtig Freude zu haben. Das typische Schnaufen eines suchenden Zwergschnauzers mischte sich mit dem liebreizenden Klang der Stimme „meiner Herrin“, die voller Liebe und Stolz den Kleinen ermutigte. Trotz gesundheitlicher Beschwerden kämpfte Frauchen ebenso, wie Benny!  Chapeau!

„Im Gleichschritt -marsch!

 

Wir „großen Jungen“ durften Herrchens Fehler ausbaden. Welche Fährte würden Sie legen, wenn man Ihnen sagt, ich möchte für Spike eine schwere Fährte haben? So etwas?

Katrin nahm meine Aussage wörtlich! Wenn Herrchen „die große Gusche hat“, muss Spike das Eisen aus dem Feuer holen. Mit Schaum vorm Maul und sichtlicher Freude gab der Riese „Motte-Mutti“ Recht! Sie hatte seine Kondition und Leistungsfähigkeit richtig eingeschätzt! Danke mein „Großer“! Danke Katrin!

 

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Silvester = Panik für unsere Hunde. Was lag also näher, als diesen Tag pyrotechnisch vorzubereiten?

Ein ausgiebiger Morgenspaziergang im Norden Dresdens, sollte den Jungen den nötigen Auslauf bringen. Gegen 15:00 Uhr eine kleine Gassi-Runde, als letzte ruhige Toilette. Frauchen hatte in Vorbereitung der Knallerei beim Tierarzt ein Medikament für beide Schnauzer erworben. Billig und gut (vielleicht zu gut???). Diese Chemokeule hat  unsere Schnauzer in  L-M-A-A-Hunde verwandelt!

Benny, der sonst mit seinem Zittern ein mittleres Erdbeben auslösen kann, zeigte nur am Höhepunkt der Knallerei seine Angst. Anders als in den letzten Jahren, verflog diese binnen Minuten!

Spike schaut während der Knallerei kurz durch die Haustür, als wollte er sagen: „Macht mal, tragt mir die Eindringlinge vor die Schnauze, ansonsten müsst ihr das heute selbst klären!“ Was für ein Teufelszeug hat

Frauchen den beiden Hundemännern da in die Leberwust getan?

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{jcomments off}

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit.

Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid.

Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass.

Ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was.

 

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh.

Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du.

Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut

und Kraft zum Handeln – das wäre gut

 

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht.

Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht

und viel mehr Blumen, solange es geht.

Nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät.

(P. Rosegger)

 

Und immer dran denken: Dieses Jahr wird kürzer! Alles muss bis zum 21. Dezember erledigt sein! 

 

Chronik