unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

05 – Mai 2012

Ein stählerner Fang,
leichtfüßig der Gang,
das Auge tiefbraun
-bist schön anzuschaun

Drahthart ist dein Fell
mein treuer Gesell,
Dein Bart majestätisch
-bist einfach ästhetisch

Ein Schnauzer mit Kraft
der sein Rudel bewacht,
Ein Hund stolz im Sinn
– bist unser Gewinn

Einstein von der Satans Meute

Einstein von der Satans Meute – Herrchens Sonnenschein

In Ermangelung großer Ereignisse -welcher Hund ist bei diesem Wetterumschwung schon scharf auf Aktion- stelle ich heute nur die folgenden Bilder ein.

 

Frauchen lässt ihrer naturverbundenen Art freien Lauf und zwing uns Rüden bei subtropischen Temperaturen weite Wanderungen zu unternehmen. Bei Hitze ist ihr Liebling -Gott sei Dank- recht schnell groggy. Das ist für Herrchen immer die Chance, den Outdoor-Marathon mit Hinweis auf den Zwerg zu verkürzen. Wehe uns, wenn die schwülen Tage ausbleiben. Fahrradtouren am Sonntagmorgen, Hunde-Elbschwimmen, Exkursionen ins Umland … Frauchens Repertoire ist schier unerschöpflich!

Dabei braucht ein „alter Hund“, der Hundejunge hat morgen seinen 4. Geburtstag, doch nur Herrchen und Körbchen zum Glücklich sein! (Vielleicht noch etwas Futter, aber das wäre dann das Paradies!)

Sonnabend, Frauchen lässt Herrchen richtig ausschlafen … bis so gegen 8:00 Uhr. Die Gute hat den Morgenspaziergang mit Spike (Frauchen geht prinzipiell nicht allein mit beiden Schnauzern) genutzt, um leckere Frühstücksbrötchen zu besorgen. Außer Hundesport in Pillnitz, steht für Herrchen nicht viel mehr auf dem Plan.

Außer, dass Frauchen nach ihrem Hundesport in Weixdorf den Garten komplett renovieren will. Somit stehen wir „Jungen“ unter der moralischen Verpflichtung ihr zu helfen. Die Schnauzer hatten eideutig den besseren Posten abgefasst, Spike beschützte Frauchen und Benny zeigte uns immer wieder, dass er sein Lieblingsspielzeug jederzeit aufräumen könnte, wenn es denn nicht andauernd von uns Zweibeinern weggeworfen würde.

Frauchen scheint einige Formulierungen falsch zu interpretieren! Am ersten Mai geht es doch mehr um Arbeitsbedingungen im großen Stil, nicht darum, das Arbeitspensum für Familienmitglieder zu erhöhen!!!.

Am ganz, ganz frühen Feiertagsmorgen (also eigentlich vor dem Aufstehen an einem Arbeitstag) radelte das Rudel durch die erwachende Natur. Frauchen schwärmt vom Vogelgezwitscher und der herrlichen Luft, ich weiss kaum, wie ich zu dieser nachtschlafenden Zeit überhaupt mitten in den Großen Garten gekommen bin. Ihre Drohung: Das müsste man viel öfter machen, überhöre ich geschickt. Ein schlechtes Gehör kann manchmal wirklich hilfreich sein.

Diese Tortur diente nur einem Zweck, die Hunde auszupowern, damit wir Zweibeiner den Tag in seinem ursprünglichen Sinn zu begehen. Gartenarbeit war angesagt. Danke Spike, für Deine tatkräftige Unterstützung:

Der nachmittägliche Reifenwechsel (das war dann wirklich Herrchens Idee) gestaltete sich im ersten Moment etwas schwierig, da die Schnauzer das Auto bewachten. Ich beneide die beiden Hunde um die Ruhe, die sie genießen können!

Chronik