unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

09 – September 2012

Frauchen hatte -trotz all des Stresses um die Zertifizierung ihrer Firma- offensichtlich genug Zeit, sich um im Internet nach Ferienhäusern umzuschauen. Kein Wunder, Herrchen musste ja den Schriftkram und die Hundebetreuung übernehmen ;-)!

Sie fand in Deven -ein Dörfeleinchenchen in der Nähe von Waren an der Müritz- ein phantastisches, komplett und liebevoll eingerichtetes, hundefreundliches Feriendomizil. Die Vermieter sind Hundemenschen, das ca. 4000 qm große Grundstück ist komplett eingezäunt, und die Umgebung lädt zum Wandern in der Natur ein! Die „zufällig“ vergessenen Zerrseile, Bälle und sonstigen Hundespielzeuge … hundeparadiesisch!

Warum wir so ein großes Areal buchten, erschließt sich weder Spike noch mir! Frauchen war bemüht, uns „Großen“ in die Weiten des Müritzer Seenlandes zu schicken. Benny mit seinen kurzen Beinchen wurde derweil durch Brennesseln getragen und durfte sich ein Loch ins Fell kraulen lassen.

Urlaub, das bedeutet Ausschlafen, gemütlich Bummeln, in Cafés einkehren und Ruhe tanken – aber nicht mit Frauchen! Wecken war gegen 7:00 Uhr angesagt – so viele Sonnenaufgänge habe ich die in diesem Jahr noch nie gesehen! Den Schnauzern war es egal, Frauchen mit ihrer Frühaufstehermentalität war in ihrem Element …nur Herrchen fragte sich mehrfach inmitten des Ackers: Hallo, was mache ich hier mitten in der Nacht auf dem Acker???

Ausflüge in das vor der Haustür liegende Waren, das benachbarte Neubrandenburg und das etwas entfernte  (100 km) Greifswald wurden nach Hundebedürfnissen geplant. Frauchen war clever genug, Herrchen danach mit dem Riesen allein in die Wüste zu schicken.  Spaziergänge von der Länge des „Marsches der Bewährung “ bei der NVA , führten Spike und meine Wenigkeit durch Morast, wirklich undurchdringlichen Wald (der Riese hat mich toll hindurch gelotst) und …eine wunderbare Landschaft. Es ist schon faszinierend zu erleben wie hingebungsvoll ein Riesenschnauzer in der „Wildnis“ auf seinen Menschen aufpasst; Frauchens Konzept ging voll auf: In dieser Zweisamkeit, in der Hund und Mensch aufeinander angewiesen sind, hat sich unsere Bindung (Riese und Herrchen) noch wesentlich verstärkt.

Frauchen kümmerte sich liebevoll um den Zwerg, immer darauf bedacht, dass Benny wie ein richtiger Schutzhund gefordert, dabei aber nie überfordert wird. Gemeinsam mit ihren mitgereisten Eltern verhätschelten Frauchen und Schwiegerleute den Zwerg. Dieser genoss seine Zuwendung in vollen Zügen! Eine klassisch bayrische Eckbank okkupierte der kleine Mann nach dem Motto: „3-2-1-MEIN’s!“ Niemand machte ihm diesen Platz streitig.

Der Urlaub war großartig und ein voller Erfolg, wenn auch anstrengend für Spike und Herrchen und für Benny mit Frauchen eine genutzte Chance, die Streichel-Commnity zu festigen und das Streichle-Barometer um eine neue Stufe zu erweitern.

Frauchen hatte trotz all des Stresses um die Zertifizierung ihrer Firma offensichtlich genug Zeit, sich um im Internet nach Ferienhäusern umzuschauen. Kein Wunder, Herrchen musste ja den Schriftkram und die Hundebetreuung übernehmen! Sie fand in Deven -ein Dörfeleinchenchen in der Nähe von Waren an der Müritz- ein phantastisches, komplett und liebevoll eingerichtetes, hundefreundliches Ferienhaus. Die Vermieter sind Hundemenschen, das ca. 4000 qm große Grundstück ist komplett eingezäunt, und die Umgebung lädt zum Wandern in der Natur ein!

Warum wir so ein großes Areal buchten, erschließt sich weder Spike noch mir! Frauchen war bemüht, uns „Großen“ in die Weiten des Müritzer Seenlandes zu schicken. Benny mit seinen kurzen Beinchen wurde derweil durch Brennesseln getragen und durfte sich ein Loch ins Fell kraulen lassen.

Urlaub, das bedeutet Ausschlafen, gemütlich Bummeln, in Cafés einkehren und Ruhe tanken – aber nicht mit Frauchen! Wecken war gegen 7:00 Uhr angesagt – so viele Sonnenaufgänge habe ich die in diesem Jahr noch nie gesehen! Den Schnauzern war es egal, Frauchen mit ihrer Frühaufstehermentalität war in ihrem Element …nur Herrchen fragte sich mehrfach inmitten des Ackers, wie er hier her gekommen ist.

Ausflüge in das vor der Haustür liegende Waren, das benachbarte Neubrandenburg und das etwas entfernte  (100 km) Greifswald wurden nach Hundebedürfnissen geplant. Frauchen war clever genug, Herrchen danach mit dem Riesen allein in die Wüste zu schicken.  Spaziergänge von der Länge des „Marsches der Bewährung “ bei der NVA , führten Spike und meine Wenigkeit durch Morast, wirklich undurchdringlichen Wald (der Riese hat mich toll hindurch gelotst) und …eine wunderbare Landschaft. Es ist schon faszinierend zu erleben wie hingebungsvoll ein Riesenschnauzer in der „Wildnis“ auf seinen Menschen aufpasst; Frauchens Konzept ging voll auf: In dieser Zweisamkeit, in der Hund und Mensch aufeinander angewiesen sind, hat sich unsere Bindung (Riese und Herrchen) noch wesentlich verstärkt.

Frauchen kümmerte sich liebevoll um den Zwerg, immer darauf bedacht, dass Benny wie ein richtiger Schutzhund gefordert, dabei aber nie überfordert wird. Gemeinsam mit ihren mitgereisten Eltern verhätschelten Frauchen und Schwiegerleute den Zwerg. Dieser genoss seine Zuwendung in vollen Zügen! Eine klassisch bayrische Eckbank okkupierte der kleine Mann nach dem Motto: „3-2-1-MEIN’s!“ Niemand machte ihm diesen Platz streitig.

Der Urlaub war großartig und ein voller Erfolg, wenn auch anstrengend für Spike und Herrchen und für Benny mit Frauchen eine genutzte Chance, die Streichel-Commnity zu festigen und das Streichle-Barometer um eine neue Stufe zu erweitern.

Es ist einfach nicht möglich, ein Spitzenereignis zu wiederholen … es sei denn, man besucht die Satans Meute Profis erneut!

Vor fast einem Jahr genau, hatten wir die einmalige Chance, bei Gabi & Uwe ein Fährtenwochenende erleben zu dürfen. Das war damals schon nicht mehr zu toppen! Und doch ist genau das jetzt geschehen!

Frauchen hatte sich in den Kopf gesetzt, eine Neuauflage dieses Fährtenwochenendes zu erleben. Die Profis -und diese Bezeichnung ist noch tief gestapelt- Gabi & Uwe nahmen sich freundlicher Weise wieder uns und unseren Hunden an. Wir möchten nicht eine Minute, dieses intensiven und zeitgleich so freundschaftlichen Wochenendes missen!!!

Ich beginne -atypisch- mit dem Fazit:

  • Überlege warum Dein Schnauzer wie reagiert und gehe dann Deinen für dich stimmigen Ausbildungs-Weg!
  • Nimm Hinweise von Freunden als Anregung, aber hinterfrage sie und integriere sie nur, wenn sie für dich und deinen Schnauzer 100-%-ig nachvollziehbar und passend sind!“
  • Lasse Dich nicht von deinem Schnauzer-Hundeführer-Weg abbringen … die vierbeinigen Jungen wissen, wie sie die Aufgabe lösen können, wenn du sie nicht daran hinderst!
  • Denke immer daran: Schnauzer und Mensch sind Partner, die aus Freude an der gemeinsamen Aufgabe / Herausforderung miteinander fährten, jeder an seinem Ende, jeder mit seinen Stärken …und manchmal auch mit seinen Trieben.

Für die Aufarbeitung dieses: Hunde, Hundeführer und Satans-Meute-Protagonisten schlauchenden Wochenende benötige ich noch etwas Zeit, und werde Ende der Woche meinen Beitrag hier veröffentlichen.

An dieser Stelle möchten wir „Einsteins Mutti“ und „Onkel Uwe“ einfach nur DANKE! sagen.

Nach all dem beruflichen Stress der letzten Wochen und Monate, hat Frauchen heute eine Zahn-OP überstanden. Somit liegt das Thema Hundebespaßung auf Herrchens Schultern.

Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie die Schnauzer Frauchens misslige Lage zur Kenntnis nehmen. Spike kratzt an Frauchen Schlafzimmertür, als wisse er, dass sie leidet. Benny, Frauchens gute Seele und personengebundener Bodyguard, läuft durch das Haus, als wäre ihm eine Schraube in den Kieferknochen gedreht worden.

Herrchen hat sich in den letzten Tagen zwar alle Mühe gegeben, Frauchen in  der Fährte, beim Füttern, Spielen oder Gassi-Gehen zu kompensieren … er ist aber nicht einmal halb so gut wie die „Graue Eminenz“ des Rudels!

Beim Fährten wird deutlich, dass Benny zielstrebig und konzertiert suchen kann, …wenn er will. Spike geht die Fährtenarbeit nach dem Credo unseres Wilhelmshavener Sohnes an: „Versuchs mal mit Gemütlichkeit“.

Bei all der Freude, mit der Spike fährtet, bleibt es Herrchen ein Rätsel, warum der Große schludrig und unkonzentriert sucht. Benny hingegen schnüffelt von A bis Z tief in der Fährte, nimmt  die Winkel wie ein Großer und verweist die Gegenstände, als hätte es nie ein Problem damit gegeben.

 

 

 

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