unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

01 – Januar 2014

Am vergangenen Wochenende, besuchten wir Einsteins Züchter/-in (kurz Gabi & Uwe). Gabi war so freundlich, Spike aus seinem “Wintermantel” zu helfen und einen “schnieken” Riesenschnauzer zum Vorschein kommen zu lassen.
Einstein von der Satans Meute

Als Zugabe hat sie dem Zwerg gleich noch mit aus dem “Mantel” geholfen. Jetzt sehen beide Schnauzer aus, wie Vater und Sohn!

“Gott sei Dank”, war es aus gesundheitlichen Gründen nicht angebracht, Herrchen das von Frauchen eingerührte Fahrradtraining angedeihen zu lassen. Weil Frauchen beim Radfahren nach 100 Metern mit Spike “auf die Nase gefallen ist”, soll Herrchen das hundeführergerechte Radfahren erlernen. Also bei mir folgt der Junge!Sarkastisches Smiley

 

Danke Euch beiden für die schönen Stunden in freundschaftlicher Runde – Ihr seid Spitze!

Frauchen frozelt schon wieder gegen uns „Großen Jungen“! 

Bereits seit langer Zeit geht Herrchen mit dem Gedanken schwanger, mit seinem Hund den Jakobsweg von Bautzen nach Vacha zu bepilgern. Nach 10 – 14 Tagen sollte das Abenteuer Hundebindung mit philosophischem (religiösem) Hintergrund bewerkstelligt sein. 

Gerade habe ich für Spike und mich einen Pilgerausweis beantragt. Mal sehen, was die geistlichen Herrschaften zu einem vierbeinigen Pilgerer sagen. Planungstechnisch passt das Unternehmen optimal in den Mai dieses Jahres hinein. 

Wenn es klappt, wie Herrchen das geplant hat, wird hier nahezu eine Liveberichterstattung laufen. Aber bis dahin müssen noch einige organisatorisch Ungereimtheiten beseitigt werdn. Wer schleppt das Zelt? Wer trägt das Futter? Wo schläft Herrchen? …

Es ist schon irre: Ein pilgernder Riesenschnauzer, der auf dem Jakobsweg über Herrchen wacht. „Einstein – der Riese mit dem Heiligenschein“

Sollte ich religiöse Gefühle verletzt haben, bitte ich um Entschuldigung! Aber die Aussicht, Frauchens liebevoller Aufsicht für zwei Wochen zu entkommen, ist schon verlockend!

Nachdem Frauchen kurz vor Weihnachten darauf bestand, mit dem hinkenden Riesenschnauzer zum Tierarzt zu gehen, zog dieser ihm die Kralle am rechten Hinterlauf. 

Durch unsere Züchterin unruhig gemacht, baten wir Herrn Dr. Schneider (die Praxis ist eine Empfehlung!), die gezogene Kralle (mit dem daran anhaftenden Knochenteil) labortechnisch untersuchen zu lassen. Gerade holten wir -ganz spontan- den Befund ab, ohne schon mit einem Arzt darüber sprechen zu können. Das Gespräch folgt in den kommenden Tagen. Mit unserem „ganz kleinen Latinum“ verstehen wir hier nur „Bahnhof“. Laienhaft klingt alles gut. Aber in dem Fachchinesisch könnte sich auch noch die eine oder andere Überraschung verbergen.

Ich bekomme es nur schwer über die Lippen: „Danke Frauchen, dass Du so beharrlich darauf bestanden hast, einen Tierarzt für unser Hinkebein zu konsultieren!“ 

Wir sind dabei, unsere guten Vorsätze für das kommende Jahr zu verwirklichen:

  • Mehr, 
  • regelmäßiger und 
  • multimedialer 

dieses Tagebuch zu führen. 

Nach einer entspannten Silvesternacht (die Schnauzer sind halt älter geworden und damit erfahrener) genossen wir heute einen ausgiebigen Spaziergang. (Ich muss nicht erwähnen, wessen Idee es war, am Neujahrsmorgen ins 30 km entfernte Bahretal zu fahren, um vor dem Aufstehen über die Felder zu hirschen?) 

Spike hatte nach der sehr schmerzhaften Entfernung einer Kralle wieder Spaß am ausgiebigen Laufen über die Felder. Benny war mit seinem Quietschtier vergnügt und „unkaputtbar“ ausdauernd. Frauchen hatte an diesem Spaziergang nur die Kürze von 1,5 Stunden zu monieren, aber auch gleich einen „genialen“ Einfall. „Wie wäre es, wenn Du morgen hier mit Spike fährten gehst?“

… über Benny und ihren Anteil – kein Wort! Will Sie etwa Ruhe von Herrchen und Spike haben?

Chronik