unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

Geknickt trafen sich Frauchen und Herrchen bei Dr. Popp.

Frauchen kam von Arbeit, Herrchen von zuhause. Freundlich wurden wir erst einmal ohne Hund herein gebeten.

Im Verlaufe der Aussprache, die von Seiten des Tierarztes extrem einfühlsam geführt wurde, keimte so etwas wie Hoffnung auf. Frauchen hatte einen Klos im Hals und war kurzzeitig nahe am Wasser gebaut. Herrchen ging es -Verzeihung- einfach nur beschissen.

Bei der Bitte, den Hund herein zu holen, waren Herrchens Beine schwer wie Blei.

Spike ging in seinem gewohnten, alterstypischen Schlenderschritt in das Behandlungszimmer. Ja, er ging allein und nicht wie sonst, wo Herrchen den 45kg Riesen tragen musste.

Ein freundliches Schnüffeln und ab ging es in die Bauchlage.

Dr. Popps Mimik zeigte etwas mehr Hoffnung. Ein kurzes Aufstehen und noch einmal Schaulaufen des Hundes und für ihn war die Sache klar: Wenn der Mensch damit leben kann, sollte der Hund es auch!

Für Frauchen, die den Riesen nicht mehr aus der Bauchlage heraus zum Aufstehen bewegen kann, wurde eine Hundetragehilfe empfohlen.

Chronik