unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

…bin ich um den Schlaf gebracht.

Mit einem lachenden und indem weinenden Auge haben wir unseren Kurztripp nach Halle beendet.

Wie von Frauchen gewünscht, machten wir uns auf, um mit Ingo und Detlef über das Wochenende zu trainieren. Die Aufnahme bei den Hallenser-Sportfreunden war herzlich und sehr nett.

In einem Anflug von Größenwahn, hatten wir uns am Mittwoch in einem Gespräch mit Rita darauf eingeschossen, dass Spike im Oktober die FH-Prüfung ablegen könnte (zur Ehrenrettung von Rita sei gesagt, sie hat Spike schon eine Ewigkeit nicht mehr in der Fährte gesehen). Hier in Halle sollte ein letzter diesbezüglicher Check durchgeführt werden. Ich Narr!

Detlef war so nett, vor dem eigentlichen Aufstehen eine Fährte für Spike zu legen. Spikes erste Fremdfährte, Liegezeit geschätzte zwei Stunden … ein Desaster. Um es kurz zu machen und mir die Schamesröte zu ersparen, wir backen wieder kleine Brötchen und beginnen mit der FPR. Die nachträglich gelegte „Herrchenfährte“ suchte Spike in gewohnter Manier ab. Fazit: Ich habe wieder „Bodenhaftung!“

Benny, der sich seinem Lieblingstrainer Ingo anschloss, zeigte in der Fährte, dass er toll suchen kann, dass das Futter auf dem Gegenstand auch super schmeckt und man sich als Zwergschnauzer dafür noch nicht einmal hinlegen muss!  Den nachfolgenden Versuch, die Gegenstände im „Steh“ zu verweisen, ignorierte der kleine Egomane mit zwergschnauzertypischem Stoizismus.

Am Sonntag, wohl ein Ergebnis der Hitze des Vortages in Kombination mit dem Stress, ist Spikes Stuhlgang nicht mehr als solcher zu bezeichnen. Wir sind in der Konsistenzbeschreibung ja wirklich sehr phantasievoll geworden, aber dass was hier hinten heraus kam, gehörte eigentlich auf die andere Seite! Geschätzte 20 x (hier untertreibe ich eher) tröpfelte Spike an der falschen Stelle! An ein Fährtetraining, Schutzdiensttraining bzw. die Unterordnung war nicht mehr zu denken. Frauchen blieb also mit Benny bei Ingos Gruppe und Herrchen mit Blubberkackhund fuhren zurück.

Unser Resümee: Tolle zwei (ein) Tage, die nur getrübt wurden durch die unsäglich drückende Schwüle, die unzähligen Mücken und einen fremdfährtenmüden Riesen.

PS: 17:45 Uhr; aktuelle Konsistenz: Klops

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