unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

Sonnabend, wir stehen -auf Frauchens Wunsch hin- mitten in der Nacht auf, um mit den Schnauzern Gassi zu gehen.
Bei der Heimkehr stellen wir fest: Hier stinkt irgend etwas ganz gewaltig! Ich schwöre, ich war es nicht!
Eine intensive Nasenarbeit -für Menschen schon ungewöhnlich- ergab, Ober- und Erdgeschoss sind gefüllt mit Stoffwechselendprodukten und dem Produkt der rückwärtigen Peristaltik. Es roch, wie kurz nach der Verwesung. Das Büro hatte im Bodenbereich überwiegend die braune Farbe angenommen, Treppe und Vorsaal sind gespickt mit glasig Erbrochenem.
Benny geht es – gelinde gesagt- Scheiße.
Der kleine Recke ist momentan nur ein Schatten seiner selbst. Er sucht die Ruhe, verkriecht sich in den stillsten und sichersten Ecken des Hauses und meidet jede überflüssige Bewegung.
Wir gehen momentan von einer Infektion aus und sehen uns seinen K(r)ampf kontrolliert-gelassen an, um notfalls sofort eingreifen zu können.

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