unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

Es war eine turbulente Zeit, weniger für die Schnauzer, als vielmehr für Frauchen und Herrchen.
Somit kam das Schnauzertagebuch etwas kurz weg.
Was ist hundemäßig passiert?
Spike wird nun doch kein Schlittenhund. Es passte jobmäßig nicht in die Zeitplanung. Die Anbieter waren mehr als kulant und stornierten Frauchens Bestellung kostenfrei. Somit kann ich erst einmal aufatmen, sah ich mich doch schon durch den Großen Garten in Dresden rollen, Spike mit hängender Zunge und ich alter Mann mit ebensolcher. Es muss einen männlichen Gott geben, der mich vor Frauchens Schnauzer-Beschäftigungswut schützt.

Eine Anfrage, ob Spike die Gene seines berühmten Großvaters an Nachkommen weiter gibt, verlief im Sande. Nach einem „Sturm im Wasserglas“ folgte NICHTS. Keine Absage, keine Information, keinerlei Kontakt mehr …schade, ich hätte gern auch diesen Teil des Hundelebens kennen gelernt.

Beim PSK ist irgend etwas im Busche… Einsteins Züchterin läßt sich darüber nicht wirklich aus. Wahrscheinlich ist sie der Meinung, ich würde das so wie so nicht verstehen. Also surfte ich heute die PSK-Webseite an. Ich fand nichts mich wirklich Aufregendes! Aber, bei den Sportveranstaltungen gab es einen Hinweis auf eine IPO-FH Prüfung im Mai 2013 in der Nähe von Delitzsch. Die Informationen hätten durchaus auch von Frauchen kommen können, allgemeinkonkret bis zum Unverständnis! Eine E-Mail an den Oberchefausbilder des PSK (gerade raus) könnte Klarheit bringen. Aber hat so ein vielbeschäftigter Hundemensch Zeit und Muse, sich meiner kleinen Probleme anzunehmen? Wir lassen uns überraschen.

Der von mir ausgewählte Hundesportverein Nr. 2 ist nun auch seinen Helfer los. Jörg hat Dresden den Rücken gekehrt und sucht sein berufliches Glück in den gebrauchten Bundesländern. Menschlich wünsche ich ihm nur das Beste und kann ihn verstehen. Hundesportlich ist es für den Riesen und mich eine Katastrophe! Wie in aller Herrgottes Namen wollen wir jetzt noch Schutzhund werden? Wen beißt Spike jetzt …von den abendlichen Beißspielen in Herrchens ungeschützten Arm mal abgesehen? Frauchens Kommentar dazu: „Hab Dich nicht so!“ Man stelle sich das bitte einmal vor: Nach dem Abendessen (bei uns hoppelt die Beute pünktlich 18:00 Uhr in die Hundeschnauzer) bekommt der Riese seinen „Ich-beiße-Herrchen-Rappel“ und zerfleischt mir unter Frauchens Beifall den Unterarm. Dabei bleibt er völlig klar und gibt mir auf meine hilfeheischende Bitte: „AUS!!!“ sofort die Reste meiner oberen Extremitäten zurück. … es ist aber auch süß, wenn einem ein Riesenschnauzer auf dem Rücken liegend, mit wohligen Schnurr-Knurr-Lauten zeigt, dass es wahre Liebe nur unter Machos gibt.

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