unser Leben mit einem Zwerg- und Riesenschnauzer

So langsam müssen wir uns um die professionelle Erziehung unserer beiden Schnauzer kümmern. Ein „Probetraining“ von Spike, beim hundesportverein-radebeul, machte Hund und Mensch gleichermaßen Spaß.  Zeitgleich kann Benny ins Agility einsteigen – für uns perfekt. Die Frage aller Fragen, wer „nimmt“ welchen Hund? Benny hört bei Herrchen etwas besser – Spike weiß noch nicht so recht, auf wen er hören soll. Die Frau, mit der fütternden Hand und einem unendlich großen Hundeherzen gegen einen ebenfalls schnauzersturen Kerl abzuwägen – keine leichte Entscheidung.

Ob wir diese „Spielerei“ (Agility – Entschuldigung, das ist nicht abwertend gemeint!!!) später mit Spike auch machen, wage ich derzeit zu bezweifeln. Bei seinem Charakter (ganz das Frauchen) und Intelligenz (ganz das Herrchen) 😉 wäre eine Schutzhundausbildung optimal. Aber bis dahin wird noch viel Wasser die Elbe herunter fließen.

Bei der gestrigen Welpenspielstunde im HSV Dresden Neustadt, ist unser Einjähriger rausgeflogen. Weil er sich von einem rüpelhaften Rhodesian-Ridgeback-Welpen wiederholt nicht überrennen bzw. treten ließ, bekamen er und ich Platzverbot.(Seine Reaktion war eigentlich korrekt: 1. warnen 2. knurren 3. fixieren [Die Kehle war wohl etwas ungünstig gewählt. Andererseits: Vor Wut in den Sand beißen, hätte auch keine Ruhe gebracht! Und das einen Schnauzer die Größe des Gegenüber nicht interessiert, spricht doch wohl eher für ihn.] Über dem körperlich größeren Welpen stehend, blieb Benny kontrolliert, d.h. der „Südafrikaner“ hatte nicht eine Schramme.). IMMER AUF DIE KLEINEN! Ein einstündiger Benny-Herrchen-Individualspaziergang an den Elbwiesen machte alles wieder gut.

Chronik